Gerd Rehpenning

Maler & Bildhauer

 

    Stader Tageblatt - 2016-09-17

 


      Kunst an der Bahnhof-Apotheke
      Kunst an der Bahnhof-Apotheke
      In der Aussengestaltung gibt es eine Neuigkeit: Seit ein paar Tagen befinden sich an der Seite zum Parkplatz drei Holzskulpturen. ...In Gedenken an die Malerin Paula Modersohn-Becker lautet ihr Titel: "Paulas Kinder"
      Gestaltet wurden sie von Maler und Bildhauer Gerd Rehpenning. Er wohnt und arbeitet in seinem Künstlerbahnhof in Mulsum-Essel.


    Rotenburger Kreiszeitung - 2016-08-20

     

    Bremervörder Zeitung -2016-07-29

    Bremervörder Zeitung - 2016-07-30

     

    Bremervörder Zeitung - 2016-07-21

    Bremervörder Zeitung - 2016-06-21

    Impressionen - Die Einlösung eines Versprechens

    Vernissage - Die Einlösung eines Versprechens

    Koffermenschen an der Mühle Malstedt

     Bremervörder Zeitung - 2016-06-08

    Bremervörder Zeitung - 2016-06-08
    Bremervörder Zeitung - 2016-06-08

     

    Bremervörder Anzeiger - 2016-06-08

    Bremervörder Anzeiger - 2016-06-08

     

     

    Bremervörder Zeitung - 2016-05-04

    Vorankündigung Himmelfahrt 2016

     

    Stader Wochenblatt - 2016-04-30

     

    Koffermenschen 2016-04-10

     

    Bremervörder Anzeiger - 2016-04-13

    Bremervörder Zeitung - 2016-04-12

     

    Tipp für Sonntag - 10.04.2016

     

    Sonntag,03.+10.+17 April 2016 - 11:15-17:00 Uhr

     

     

     - Rückblick 2015 -

     

     

     

     

    November, mehr als Grau - So., 08.+15.+22. Nov.

     

     

     

     

     

     

    Ausstellung auf dem Gutshof von der Decken 

     

    Koffermenschen am Kulturbahnhof Deinste

     

    Kunstwerk - Werkkunst   -   Schloss Reinbek 2015 

     

    Ausstellung im Kulturbahnhof Deinste - 20.+27. Sept. 2015

     

     

     

     

    Ausstellung des Kunstkreises im Hospiz Bremervörde

    - 28.08. - 27.10.2015 -

     

     

     

     

     

     

    Stader Tageblatt - 2015-08-27

     

    BZ-2014-08-04

     

    Koffermenschen

     

     


    Koffermenschen - Projektbeschreibung

    Stellen Sie sich bitte vor, Sie sollten einen Koffer packen, um sich auf einen Aufenthalt außerhalb Ihrer gewohnten Umgebung vorzubereiten.

    Kein Problem, werden viele antworten, das mache ich doch jedes Mal, wenn ich in den Urlaub fahre.

    Schon richtig, aber das wesentliche Merkmal bei diesen Ereignissen ist, dass man diesen Koffer für eine sehr begrenzte Zeit nur packt und man danach zu all den persönlichen Dingen, die man zu Hause gelassen hat, zurückkehrt.

    Diese luxuriöse und entspannte Situation finden Flüchtlinge nicht vor. Sie sind zumeist genötigt, in sehr kurzer Frist ihre Abreise vorzubereiten; sich innerhalb kürzester Zeit entscheiden zu müssen, welche Dinge sie in den Koffer packen (wobei es sich nicht um eine wirklich freie Entscheidung handelt); sich von vielen Dingen zu trennen und zu verabschieden, von Dingen, die ihr Leben begleitet haben und die prägend waren.

    Es bleiben Erinnerungen und Ungewissheit.

    Erinnerungen an das Leben, das sie bislang eingebettet in ein soziales und wirtschaftliches Umfeld geführt haben, an Familie, an Heim und Heimat. All das müssen sie hinter sich lassen, mit der allergrößten Wahrscheinlichkeit, nie wieder Zugang dazu zu haben.

    Ausgestattet mit einem Koffer der letzten Habseligkeiten begeben sie sich in das Unbekannte, in fremdes Land, dessen Sprache man nicht beherrscht, dessen kulturelle und gesellschaftliche Gepflogenheiten zumeist ungelernt sind.

    Menschen, reduziert auf ein Behältnis der Habseligkeiten: Koffermenschen.

    Doch sie bringen natürlich viel mehr mit. Sie bringen ein Leben, eine Kultur, ein Wissen und Fähigkeiten mit, von denen andere wieder profitieren können. Geben wir diesen Menschen die Möglichkeit, uns ihren Koffer ihres Lebens zu öffnen und anzubieten.

    Genau diesen Gedanken hat sich das Flüchtlingsprojekt „Koffermenschen“ der Künstler Gerd Rehpenning und Peter Kühn verschrieben. Sie möchten Aufmerksamkeit, Bewusstsein und ein Forum  für diese entwurzelten Menschen auch mit den Mitteln der Kunst erzeugen, mit der Chance einer neuen Ankunft in einem noch fremden Land, das dadurch eines Tages auch ein Zuhause werden kann. Ein Schritt zur Integration.

    Das Projekt kann in drei Phasen unterteilt werden, die sich zeitlich auch überschneiden: Erste Phase ist das Skulpturenprojekt. Der Holzbildhauer und Maler Gerd Rehpenning aus Mulsum wird dreißig Holzskulpturen, nämlich Koffermenschen, erschaffen. Diese werden in einer großen Präsentation der Öffentlichkeit vorgestellt. (Zeitschiene: Ende April). Nach der Präsentation werden die Skulpturen in der Öffentlichkeit an markanten Stellen mit deutlichem Publikumsverkehr aufgestellt, mit einer Projekterklärung. Es wird ein Bewusstsein erzeugt zur aktuellen Flüchtlingssituation im Sinne des Gedankens: Es geht nicht um die Diskussion, ob Flüchtlinge aufgenommen werden sollten, also einer Zukunftsbetrachtung, sondern um den Fakt, dass diese Menschen bereits unter uns sind und darüber eine allgemeine Wahrnehmung und Akzeptanz erreicht werden muss.

    Die zweite Phase umfasst ein Theaterprojekt unter der professionellen Leitung des Regisseurs Peter Kühn. Es soll eine Gruppe von 15-20 Flüchtlingen gebildet werden, die ein Theaterstück erarbeitet, das sich durch hohe Authentizität und Direktheit auszeichnet. Keine Anklagen, keine Vorwürfe, keine Schuldzuweisungen, sondern Lebensbeschreibungen der Flüchtlinge, die uns Kultur, Lebensumstände und Personen näher bringen. Das Bühnenbild werden die dreißig Skulpturen bilden. Koffermenschen treffen auf Koffermenschen. Die Probenarbeit beginnt möglichst im Sommer, im Spätherbst soll das Theaterprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    Die dritte Phase, das sogenannte Lernprojekt, wird ein eigens für die Teilnehmer des Theaterprojektes eingerichteter Deutschkurs unter fachlicher Anleitung sein. Hier soll den Teilnehmer die Möglichkeit geboten werden, sich besser in der noch fremden Umgebung zu Recht zu finden.

    Das gesamte Projekt soll dokumentiert werden. Es wurde eigens hierfür diese Internetseite eingerichtet. Außerdem soll das Projekt auf Wanderschaft gehen, d. h., nach dem gleichen Muster, aber mit Flüchtlingen und Anleitern vor Ort kann es bundesweit in den verschiedensten Orten und Städten durchgeführt werden. Von Stade aus wird dann nur noch die Projektleitung erfolgen.


     Koffermenschen

     


    GERD REHPENNING


    Es gibt Bilder und es gibt Skulpturen von Ihm,

    und wenn er nicht auch ein Kenner der Psyche

    wäre, würde er das Wesen seiner Gestalten

    nicht so glaubhaft machen können - mit einer

    leichten Drehung schafft er Charakter.

    Neben so einer Figur kann man nicht allein sein.

    Gerd Rehpenning verhilft einen ganzen Wald

    zur Kunst und wir dürfen unser Menschsein

    darin spiegeln und daran aufwachen.

                                            Kunsthistorikerin Petra Hempel


    www.gerd-rehpenning.de

    http://www.koffermenschen.net


    email: atelier@gerd-rehpenning.de

    mobil: 0171 5390906




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